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Karriereplanung

Viele, die vorwärtskommen wollen, sind unfähig zu erkennen, dass sie sich selber im Wege stehen.

Egal auf welcher Stufe oder in welchem Alter Sie sich befinden, ich empfehle Ihnen, immer einen Karriereplan zu machen und diesen laufend zu überprüfen und zu justieren. Denken Sie ebenfalls an die Karriere nach der Karriere! Ein passendes Zitat zu diesem Thema stammt von Gotthold Ephraim Lessing: «Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder als jener, der ohne Ziel umherirrt.» Und aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen: Nur wer Ziele hat, wird diese auch erreichen oder übertreffen. Somit sollte eigentlich schon alles gesagt sein zu einer notwendigen Karriereplanung.

Was müssen Sie nun systematisch tun, damit Sie Ihr Ziel erreichen?

  1. Wo stehen Sie heute? Erkennen Sie Ihre Stärken, Schwächen, Talente und Kompetenzen.
  2. Definieren Sie ein messbares Ziel über die Branche, die Funktion und auch Ihre monetären Erwartungen und den Zeitpunkt der Erreichung.
  3. Stecken Sie sich Zwischenziele: Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Definieren Sie Ihre realistischen Zwischenstationen, um erstens Erfolge feiern zu können und um sich zweitens Ihr weiteres Rüstzeug für den nächsten Schritt zu holen.
  4. Überprüfen Sie regelmässig, wo Sie heute stehen, prüfen Sie, ob das Fernziel noch stimmt und ob Sie auf dem richtigen Weg sind. Es kann ja sein, dass eine Umkehr oder ein neuer Weg zielführender ist (aus heutiger Sicht).
  5. Seien Sie flexibel: Eine Karriereplanung ist keine exakte Wissenschaft. Sie brauchen alle Ihre Sinne dazu. Je weiter Sie gehen, desto besser lernen Sie sich kennen. Bringen Sie diese Erkenntnisse in die Planung ein. Vielleicht stellen Sie heute fest, dass Sie über einmalige Talente verfügen, welche sonst niemand hat. Prüfen Sie, ob diese Erkenntnisse am Markt gefragt sind. Seien Sie mutig, auch etwas auszuprobieren.
  6. Marktfähig bleiben bedeutet, auch mal eine Stelle zu wechseln. Es gibt genügend Argumente für einen Verbleib wie auch für einen Wechsel. Am Ende kommt es auf Ihre eigene Story und den roten Faden an. Wenn Sie zu oft wechseln müssen, weil immer die anderen schuld sein könnten, prüfen Sie Ihre Selbstreflexion.
  7. Netzwerke auf- und ausbauen. Das Netzwerk beginnt schon im Vorschulalter; wenn Sie es erst aufbauen, wenn Sie es brauchen, ist es zu spät und löchrig wie ein Schweizer Käse.
  8. «Tue Gutes und sprich darüber» – fallen Sie auf. Sprechen Sie in Ihrem Umfeld Ihre Ambitionen und Ziele an. Nur wer sich selber bemerkbar macht, wird berücksichtigt.

Denken Sie daran: Nicht immer der Beste bekommt den Job, sondern der am besten Passende. Cleverness ist oft wichtiger als Intelligenz und «Wissen».

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Cleverness zur Erreichung Ihrer Karriereziele!

Daniel Löhr
Partner

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